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リッケルト『認識の対象』を読む(2)

リッケルトの『認識の対象』は、ハイデガーがその著作で何度も引用している書物である。リッケルトハイデガーを指導した教師であり、ハイデガーはリッケルトによって論理学の手ほどきをうけたことを感謝している。ハイデガーを理解するためには、リッケルトの新カント派の認識論を学ぶ必要があるだろう。

以下では、リッケルトのこの『認識の対象』を原文対照で読んでいくことにしよう。ただし原文は、この書物の第一版であり、邦訳は第二版の訳である。ときおり、第二版の内容を追加しつつ読むことにする。

邦訳で参照したのは次の書物である。

商品の詳細認識の対象 (岩波文庫)

1927/6/25 リッケルト山内 得立訳

 

 

第一章 認識論的な懐疑、続き

Dieser Gedanke ist noch heute maßgebend, wenn er auch bei DESCARTES nicht ganz rein auftritt. Die wirkliche Unzufriedenheit mit dem Zustande der Wissenschaften ist nämlich kein sachlich unentbehrlicher Bestandteil, sondern war nur die psychologische Veranlassung, die das Problem zum Bewußtsein brachte. Es muß dies hervorgehoben werden, weil auch heute noch (z. B. VOLKELT) auf die Unsicherheit der Resultate in den Einzelwissenschaften hingewiesen wir, um die Notwendigkeit eines radikalen Zweifels darzutun, und dadurch der Schein entstehen kann, als beabsichtige die Erkenntnistheorie, einen Maßstab an das von den einzelnen Wissenschaften Errungene anzulegen und eventuell die wissenschaftlichen Resultate auf ihren wahren Wert zurückzuführen.

  デカルトの懐疑の理由そのものに問題がある。科学的な知識の疑わしさを根拠に、懐疑を始めるべきでないのである。現在でも科学の成果の不確実さを理由に、懐疑の必要性を主張する人がいるが、こうした説は自然科学者が拒否すべきである。

Einen solchen Anspruch würden die Männer der Einzelwissenschaften entschieden und mit Recht zurückweisen. Was die Wissenschaft im Laufe der Jahrhunderte geleistet hat, besitzt seine von jeder erkenntnistheoretischen Untersuchung unabhängige Bedeutung. Nicht das eine oder das andere positive Wissen, sondern die Meinung über das Wesen der Wahrheit selbst, in unserem Falle die Deutung der wissenschaftlichen Erkenntnis als Übereinstimmung unserer Vorstellungen mit einer absoluten Wirklichkeit wird in Frage gestellt.

Es ist nicht abzusehen, wie hierdurch einzelne wissenschaftliche Ansichten, etwa die über die Oberfläche des Mars oder die Funktionen der Großhirnrinde jemals korrigiert oder bestätigt werden könnten, und völlig verkehrt wäre es daher, den Einzelwissenschaften das skeptische Verfahren der Erkenntnistheorie zur Nachahmung zu empfehlen. Die empirischen Wissenschaften müssen "dogmatisch" sein, d. h. eine Anzahl von Voraussetzungen ungeprüft hinnehmen, denn sie würden nicht vorhanden sein, wenn sie es nicht getan hätten. 

WUNDT (2) hat Recht, wenn er sagt, daß die ganze Sicherheit des Erfolges, deren sich, bei allen Irrungen im Einzelnen, die Wissenschaften erfreuen, eben darauf beruth, daß sie sich der vollständigen Umkehrung jenes Grundsatzes bedienen, den die "alte" Erkenntnistheorie bei ihren Untersuchungen befolgt hat.

 自然科学の成果は、認識論的な研究とはまったく別の意味をもつものである。こうした科学に、認識論の懐疑的な方法を採用せよと主張するのは間違いである。経験科学はつねに独断的であり、いくつかの前提を無批判的に採用するものである。

Trotzdem sagt dies nicht das Mindeste gegen die Berechtigung des skeptischen Verfahren auf erkenntnistheoretischem Gebiet. Nicht nur die "alte", sondern auch die "neue" Erkenntnistheorie kann, wenn sie neben der Psychologie des Erkennens überhaupt noch eine Bedeutung besitzen soll, keine andere Aufgabe haben, als das den übrigen Wissenschaften Selbstverständliche zum Problem zu machen. Deshalb muß auch die Methode ihrer Untersuchung eine eigenartige sein. Wo überhaupt gefragt werden kann, da soll sie fragen. Sie soll, wie man oft schon gesagt hat, im Gegensatz zu den auf ungeprüften Voraussetzungen ruhenden Wissenschaften, voraussetzungslos sein.

 しかしこれは認識論における懐疑の重要性を否定するものではない。科学的な研究では前提を無批判的に採用すべきだが、認識論ではそれを問題にしなければならないのである。認識論は無仮定でなければならない。

Allerdings nicht absolut voraussetzungslos, weil ein Denken, das mit nichts beginnen wollte, auch niemals von der Stelle kommen könnte, aber voraussetzungslos in dem Sinne, daß sie ihre Voraussetzungen so weit wie möglich einschränkt. Sie hat, um auf den von Voraussetzungen möglichst freien Standpunkt zu kommen, nur ein Mittel. Sie versucht an allem zu zweifeln. Sie ist dabei nicht geleitet von einer Freude am Verneinen, sondern sie verfolgt nur den Zweck, durch den Zweifel zur höchsten Gewißheit vorzudringen, insofern nämlich, als der nicht ausführbare Versuch zu zweifeln die Voraussetzungen, die allem Wissen zu Grunde liegen, klar stellen muß.

Wie schon DESCARTES einsah, daß die Tatsache des Zweifelns selbst unter allen Umständen unbezweifelbar bleibt, so sucht auch unsere Erkenntnistheorie zu zeigen, welche Voraussetzungen gemacht werden müssen, damit das Zweifeln überhaupt noch einen Sinn hat.

 ただし無仮定ということと、絶対に仮定がないということは異なる。認識論は、できるだけ前提を少なくするという意味で無仮定でなければならないのである。無から始めるのでは、永久に思考を実行することはできないだろう。前提を少なくするために、すべてを疑うという懐疑が必要なのである。

Wenn wir den erkenntnistheoretischen Zweifel so verstehen, so kann sein Wert nicht mehr in Frage gestellt werden. Er ist gerechtfertigt als das Mittel, welches zur Entdeckung der unbezweifelbaren Grundlagen unseres Wissens dienen soll. Aber kann auch  nur so  gerechtfertigt werden. Alle Betrachtungen, welche den Wert erkenntnistheoretischer Untersuchungen durch einen Hinweis auf die Unsicherheit menschlichen Wissens darzutun suchen, sind zum mindesten mißverständlich. Sie entstammen übrigens auch wohl nur selten einem wirklichen Gefühl der Unzufriedenheit, sondern wollen meist nur dem Vorwurf begegnen, daß die Erkenntnistheorie doch eigentlich aus lauter Grübeleien und Spitzfindigkeiten bestehe, die gar keinen rechten Nutzen hätten.

 認識論的な懐疑の役割は、知識において疑うことのできない根拠をみいだすために役立つことにある。このように懐疑の範囲を認識論だけに限定し、経験的な科学の成果の確実さに適用しないことによって認識論に固有の範囲を確定することができるようになる。

Es scheint aber, als könne die Erkenntnistheorie gerade diesen Verdacht ruhig auf sich sitzen lassen, und zwar deshalb, weil der Verdacht, jedenfalls in Bezug auf das Transzendenzproblem, sehr begründet ist. Man sollte vielmehr die Zumutung, als müsse durch erkenntnistheoretische Untersuchungen etwas erreicht werden, das eine über ihr eigenes Gebiet hinausgehende Bedeutung hat, entschieden zurückweisen. Es kann ja sein, daß philosophische Untersuchungen im Allgemeinen größere Bedeutung für das gesamte geistige Leben besitzen als manche andere wissenschaftliche Bestrebung. Das wäre ein sehr erfreulicher Nebenerfolg. Verlangen aber darf man einen solchen Nebenerfolg, oder gar irgend einen "Nutzen" auf keinen Fall. Man gebe auch der Erkenntnistheorie das Recht, das jede andere Wissenschaft besitzt, Wahrheit allein um der Wahrheit willen zu suchen.

Gerade dadurch, daß wir den Zweifel auf das erkenntnistheoretische Gebiet einschränken und die Sicherheit der Ergebnisse empirischer Wissenschaften auf ihrem Gebiete unangetastet lassen, gewinnen wir für die Erkenntnistheorie, was man ihr sonst mit Recht bestreiten könnte, ein eigenes Gebiet. Der Zweifel geht weder den naiven Menschen mit seinem Glauben an eine ihn umgebende absolute Wirklichkeit, noch den Mann der Einzelwissenschaften, so lange er nicht zu philosophieren wünscht, irgend etwas an. Er ist lediglich für den Erkenntnistheoretiker ein methodisches Hilfsmittel, das ein rein erkenntnistheoretisches Interesse befriedigen soll. In unserem Fall legt er uns die Frage vor: gibt es eine vom Bewußtsein unabhängige Außenwelt, die Gegenstand der Erkenntnis ist?

 

 懐疑には二つの仕事がある。すなわち誤った認識の概念を破壊することと、正しい認識の概念を建設することである。まず懐疑を一般の仮定に向けて、認識主観の意識から独立した実在、すなわち認識の対象が存在するかどうかを問題にすることにしよう。